Pferde auf Weide
Pferde auf Weide
Reiter am Strand
Reiter am Strand
Pferde auf der Weide
Pferde auf der Weide

Reiten

Pferdesport hat einen ganz besonderen Stellenwert auf der Insel. Föhr ist unter Kennern als "deutsche Pferdeinsel" bekannt. Holsteiner Warmblut, Welsh- und deutsche Reitponys, Fjordpferde, Huzulen, Haflinger und Trakehner - diese und viele andere Rassen sind auf der Insel anzutreffen. 850 Pferde gibt es insgesamt auf Föhr, Zentrum der Aktivitäten ist Alkersum. Von dort werden Ausritte in das Innere der Insel, an die Strände, ins Watt und sogar bis Amrum unternommen. Lernen kann man den Reitsport hier auch, Reitstunden bieten fast alle Reitställe an.

Reitstall Christiansen, Alkersum, Tel. 3967
Cornelius Jacobs, Alkersum, Tel. 2282
Fädrich, Wyk, Tel. 2712
Lerchenhof am Südstrand, Tel. 4433
Reit- und Fahrverein Föhr, Alkersum, Tel. 3394 (keine eigene Anlage)
Rumpp-Hof, Alkersum, Tel. 4145
Grevelinghof, 25938 Nieblum auf Föhr,Tel.: 04681 / 59184
Der lütte Peerhof (Freilandhof), Mona Rosenbusch,  Nieblum, 04681 747786
Fahr- und Reitstall Hark Jensen, Oevenum, Tel. 94681 1335
Nancy Petersen, Wrixum Tel. 04681 501588

 

Ringreiten auf Föhr
Ringreiten auf Föhr

Ringreiten - Reiterspiel mit Tradition

Das Ringreiten im Sommer ist ein Inselfest, bei dem alle interessierten Besucher willkommen sind. Die Reiterspiele haben eine lange Tradition und knüpfen an mittelalterliche Reiterspiele an. Wie das "Rolandreiten", bei dem der Reiter hoch zu Ross auf hölzerne Rolandsfiguren zielt, hat sich auch das "Ringelreiten" im 16.  Jahrhundert zu einem beliebten Sport im Norden entwickelt. Seit den zwanziger Jahren wurden vier Föhrer Ringreitervereine gegründet.  Auf Föhr ist das Ringreiten so etwas wie ein Nationalsport.
Die Kunst beim Ringreiten besteht darin, im Galopp mit einer langen Lanze möglichst häufig die bei mehreren Durchgängen immer kleiner werdenden Ringe zu stechen. Der Ring hängt an einer Leine zwischen zwei meterhohen Galgen an einem Magneten. Mittendurch aufgespießt auf die Lanze, gibt es einen Punkt. Der kleinste Ring ist der Königsring. Nach dem Stechen und der Siegerehrung ziehen die stolzen Reiter, mit Blasmusik begleitet, durch die Dörfer, wo sie fröhlich begrüßt und gefeiert werden. Im Anschluss an das Ringreiten findet der Ringreiterball statt. Im darauf folgenden Jahr wird der König von allen Ringreitern zu Hause abgeholt, wo er zunächst zu einem Imbiss und Umtrunk in Zelt oder Scheune einlädt.