Emil Nolde Museum - Seebüll  bei Neukirchen


Emil Nolde (1867 - 1956) zählt zu den führenden Malern des Expressionismus.  Noldes ehemaliger Wohnsitz Seebüll (seit 1927) liegt an der Grenze zu Dänemark inmitten der weiten Marschlandschaft nahe der Nordsee, nicht weit von Tondern und dem Dorf Nolde, wo der Maler am 07. August 1867 als Sohn eines Bauerns geboren wurde.

Noch heute sieht die nordfriesische Landschaft im Sommer so aus, wie sie der Künstler in seinen leuchtend farbigen Bildern wiedergab: strahlend blauer Himmel, saftige Marschwiesen und bunte Blumenfelder, über die ein stetiger Seewind bläst. Überall, wo sich der Maler niederließ, legte er Blumengärten an. Auch das Haus Seebüll ist von einem prachtvollen Garten umgeben, der von ihm persönlich entworfen wurde.

Haus Seebüll - Emil Noldes ehemaliges Wohnhaus und Atelier ließ  der Künstler von 1927 bis 1937 das Haus Seebüll nach eigenen Entwürfen bauen. Der eigenwillige, burgartige Backsteinbau mit  Ausstellungen im Ober- und Erdgeschoß  -  sowie das Nebengebäude, ausgestattet mit einem  Café-Restaurant mit exzellenter Küche, einem Gästehaus (Übernachtungen möglich) und dem Museumsshop sind eine Attraktion für alle Kunstinteressierten.


Im jährlichen Wechsel werden in Seebüll Sonderausstellungen gezeigt, die jeweils einen neuen Querschnitt durch das Gesamtwerk des Malers geben.
Im ehemaligen Atelier im Erdgeschoß finden Besucher eine Auswahl seiner religiösen Bilder mit dem neunteiligen Werk "Das Leben Christi" 1911/12.